Am 9. Mai gab es in mehreren europäischen Städten sowie in Montreal Veranstaltungen zum Tag des Sieges. Teilweise wurden sie von ukrainischen Gegenkundgebungen begleitet.
Walerij Saluschnyj warnt in Warschau vor einem langen Krieg, wachsendem Streit um die Mobilisierung und einer gefährlichen Abhängigkeit der Ukraine von ihrer Demografie.
Neue Veröffentlichungen aus dem Umfeld von Timur Mindytsch erhöhen den politischen Druck auf Selenskyjs Vertraute und werfen neue Fragen zur Rolle der Antikorruptionsbehörden auf.
Mögliche Änderungen im ukrainischen Mobilisierungssystem zielen laut den vorliegenden Angaben vor allem auf weniger reservierte Arbeitskräfte in Unternehmen.
Die ukrainische Luftwaffe meldet für die Nacht zum 6. Mai drei Raketen und 108 Drohnen. In Sumy starb beim Angriff auf einen Kindergarten eine Wachfrau, in Dnipro wurden nach einem Angriff auf ein Lager tote Mitarbeitende gemeldet.
Russische Angriffe haben am 5. Mai mehrere Regionen der Ukraine getroffen. Besonders schwer waren die Folgen in den Gebieten Poltawa, Saporischschja und Donezk.
Berichte über Putins verschärfte Sicherheitsvorkehrungen treffen auf Spekulationen über Machtkämpfe im Kreml. Ein Aufstand um Sergej Schoigu wirkt dabei wenig plausibel.
In Winnyzja ist eine frühere TCK-Funktionärin wegen eines Angriffs auf einen reservierten Mann zu fünf Jahren Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden.
Die ukrainische Nationalbank prüft 26 Banken mit einem Negativszenario, in dem die Hrywnja bis Ende 2028 deutlich stärker abwertet als im Basisszenario.
Der frühere britische Premier Boris Johnson hält sinkende Geburtenraten nicht für eine Krise, sondern für eine mögliche Entlastung für Umwelt und Ressourcen.
Selenskyj stellt für 2026 höhere Soldzahlungen und eine schrittweise Demobilisierung früher mobilisierter Soldaten in Aussicht. Details zur Umsetzung der Reform liegen noch nicht vor.
Der Konflikt zwischen den USA und Iran spitzt sich auf drei mögliche Entwicklungen zu: eine begrenzte Einigung, eine Fortsetzung der Blockade oder neue militärische Schläge.
Die Ukraine hat zum 1. Mai neue Abläufe beim Mobilisierungsaufschub eingeführt. Gleichzeitig prüft die Regierung laut Angaben aus Regierungskreisen tiefere Reservierungsquoten für Beschäftigte in kritisch wichtigen Unternehmen.
Ein ukrainisches Berufungsgericht hat die Expertise aufgehoben, auf deren Grundlage ein Verbotsverfahren gegen die Ukrainische Orthodoxe Kirche eingeleitet worden war.
Ein «Meduza»-Artikel beschreibt, wie russische und ukrainische Geheimdienste mutmasslich eigene Bürger in Kontakte mit dem Gegner hineinziehen und daraus Verfahren wegen Spionage, Sabotage oder Landesverrat machen.