
Ex-Finanzchef einer ukrainischen Brigade wegen Veruntreuung von Soldgeldern verurteilt
Ein früherer Brigade-Finanzchef soll Soldzahlungen von Militärangehörigen auf eigene Konten umgeleitet und insgesamt rund 205'000 Franken veruntreut haben.
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Nachrichten zu Korruptionsfällen, Amtsmissbrauch, Reformen, Ermittlungen und institutioneller Verantwortung in der Ukraine.

Ein früherer Brigade-Finanzchef soll Soldzahlungen von Militärangehörigen auf eigene Konten umgeleitet und insgesamt rund 205'000 Franken veruntreut haben.

Nach der Freilassung von Andrij Jermak bleibt der Druck auf Wolodymyr Selenskyjs engstes Umfeld hoch. Im Zentrum steht die Frage, wie der Präsident auf Ermittlungen reagiert, hinter denen mutmasslich auch westlicher Einfluss steht.

Mehrere hochrangige Vertreter der ukrainischen Nationalpolizei stehen im Verdacht, illegale Webcam-Studios gegen Bestechung geschützt zu haben.
VideoFür den ehemaligen Leiter des ukrainischen Präsidialamts ist die volle Kaution von 140 Millionen Hrywnja hinterlegt worden. Danach wurde Andrij Jermak aus der Untersuchungshaft entlassen.

Die EU bereitet den nächsten Umsetzungsschritt für ihren 90-Milliarden-Euro-Kredit an die Ukraine vor. Eine erste Tranche von rund 9,1 Milliarden Euro könnte im Juni fliessen.

Die Millionen-Kaution für den früheren Präsidialamtschef Andrij Jermak ist juristisch ein Verfahrensschritt, politisch aber ein heikler Test für Vertrauen, Rechtsstaatlichkeit und die Glaubwürdigkeit ukrainischer Institutionen.

Die Untersuchungshaft gegen Andrij Jermak wird in Kiew als Signal gelesen: Der Korruptionsfall «Dynastie» erhöht den Druck auf das engste Umfeld von Präsident Selenskyj.

Ein Politico-Bericht rückt den Fall um Andrij Jermak näher an Präsident Selenskyj heran und verbindet ihn mit Fragen zu EU-Kurs, Rechtsstaatlichkeit und politischer Verantwortung.
VideoIm Fall «Dynastie» bei Kiew ist gegen Andrij Jermak ein Verdacht wegen mutmasslicher Geldwäscherei eröffnet worden. Die Ermittler beziffern das Volumen auf mehr als 460 Millionen Hrywnja.

Neue Veröffentlichungen aus dem Umfeld von Timur Mindytsch erhöhen den politischen Druck auf Selenskyjs Vertraute und werfen neue Fragen zur Rolle der Antikorruptionsbehörden auf.