
Haft gegen Jermak verschärft Druck auf Selenskyjs Machtzentrum
Die Untersuchungshaft gegen Andrij Jermak wird in Kiew als Signal gelesen: Der Korruptionsfall «Dynastie» erhöht den Druck auf das engste Umfeld von Präsident Selenskyj.
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Aktuelle Nachrichten aus dieser Rubrik, chronologisch geordnet.

Die Untersuchungshaft gegen Andrij Jermak wird in Kiew als Signal gelesen: Der Korruptionsfall «Dynastie» erhöht den Druck auf das engste Umfeld von Präsident Selenskyj.

Präsident Selenskyj meldet nach einem zweitägigen russischen Grossangriff Lücken in der ukrainischen Luftabwehr und fordert mehr antiballistische Systeme.
VideoEine der grössten nächtlichen Angriffswellen seit Kriegsbeginn hat Kiew und weitere Regionen der Ukraine getroffen. In der Hauptstadt stieg die Zahl der Toten auf sieben, dazu kommen zahlreiche Verletzte und Vermisste.

Die Moskauer Stadtverwaltung untersagt vorläufige Berichte und Aufnahmen zu Angriffen, Sabotage und Infrastrukturschäden bis zu offiziellen Mitteilungen.

Die EU könnte den temporären Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine laut Ylva Johansson bis März 2028 verlängern.
VideoEine massive russische Drohnenoffensive hat am 13. Mai weite Teile der Ukraine getroffen. Behörden meldeten Tote, Verletzte, Stromausfälle und Schäden an Wohnhäusern, Energie- und Verkehrsobjekten.

Ein Politico-Bericht rückt den Fall um Andrij Jermak näher an Präsident Selenskyj heran und verbindet ihn mit Fragen zu EU-Kurs, Rechtsstaatlichkeit und politischer Verantwortung.

Die designierte ungarische Aussenministerin Anita Orbán stellt laut Times Unterstützung für einen EU-Beitritt der Ukraine in Aussicht, lehnt aber ein beschleunigtes Verfahren ab.

Selenskyj hat in Kiew den Palantir-Chef Alex Karp getroffen. Besprochen wurde eine mögliche technologische Zusammenarbeit für Verteidigung und zivile Bereiche.
VideoDie frühere Präsidentensprecherin Julija Mendel sagt, Selenskyj habe 2022 in Istanbul einer Abgabe des Donbass zugestimmt. Zudem erhebt sie Vorwürfe zum Kommunikationsstil im Präsidentenamt.

Die ukrainische Finanzaufsicht richtet ihr Augenmerk stärker auf wiederverwendete Einkommensnachweise, hohe Bartransaktionen und grosse Käufe über mehrere Banken.
VideoIm Fall «Dynastie» bei Kiew ist gegen Andrij Jermak ein Verdacht wegen mutmasslicher Geldwäscherei eröffnet worden. Die Ermittler beziffern das Volumen auf mehr als 460 Millionen Hrywnja.
VideoNach dem Ende einer Teilruhe meldet die Ukraine neue russische Drohnenangriffe mit Schäden an Wohnhäusern, Energieversorgung und Eisenbahninfrastruktur.

Bei einem Besuch in Kiew hat Deutschlands Verteidigungsminister Boris Pistorius neue gemeinsame Rüstungsprojekte mit der Ukraine angekündigt, darunter auch Drohnen mit grosser Reichweite.
VideoIn Perejaslaw setzen Behörden offenbar einen Gerichtsentscheid zur Räumung des von der UOK genutzten Mychajliwskyj-Klosters um.

Österreich hat seit Beginn des Kriegs Bargeld und Gold im Gegenwert von rund 20 Milliarden Euro in die Ukraine transportieren lassen.

Ein mögliches Verhandlungsmandat für Gerhard Schröder stösst in Brüssel und Kiew auf Widerstand. In Deutschland wird dennoch über verschiedene Formate diskutiert.

In Kiew wird über eine tiefgreifende Reform der Mobilisierung gesprochen: Die TCK könnten aufgeteilt, Dienstzeiten neu geregelt und Soldansätze erhöht werden.
VideoAm 9. Mai gab es in mehreren europäischen Städten sowie in Montreal Veranstaltungen zum Tag des Sieges. Teilweise wurden sie von ukrainischen Gegenkundgebungen begleitet.

Das ukrainische Sozialministerium beziffert die Bevölkerung auf dem von Kiew kontrollierten Gebiet auf 22 bis 25 Millionen Menschen.

Walerij Saluschnyj warnt in Warschau vor einem langen Krieg, wachsendem Streit um die Mobilisierung und einer gefährlichen Abhängigkeit der Ukraine von ihrer Demografie.

Neue Veröffentlichungen aus dem Umfeld von Timur Mindytsch erhöhen den politischen Druck auf Selenskyjs Vertraute und werfen neue Fragen zur Rolle der Antikorruptionsbehörden auf.

Deutschland will die EU in Aussen- und Sicherheitsfragen schneller entscheidungsfähig machen und regt dafür mehr Mehrheitsentscheide an.
VideoDie ukrainische Luftwaffe meldet für die Nacht zum 6. Mai drei Raketen und 108 Drohnen. In Sumy starb beim Angriff auf einen Kindergarten eine Wachfrau, in Dnipro wurden nach einem Angriff auf ein Lager tote Mitarbeitende gemeldet.