Fund an der Küste
Erstmals seit Beginn des Krieges sind an einem einzigen Tag mehr als zwei Dutzend Delfine an die Küste des Schwarzen Meeres gespült worden. Der Nationalpark Tuzli-Limany teilte mit, am 5. Juni seien auf einem 25 Kilometer langen Abschnitt 22 tote Wale und Delfine entdeckt worden.
Nach Angaben der Parkmitarbeitenden handelte es sich um 20 Schweinswale des Asowschen Meeres, einen Grossen Tümmler und einen Weissseitendelfin. Die Tiere seien mutmasslich bereits vor mehr als einem Monat verendet; das Meer habe die Kadaver erst jetzt an Land getragen.
Hinweise auf weitere Fälle
Der Park verwies zudem auf weitere Todesfälle Ende Mai und Anfang Juni an den Küsten Rumäniens und Bulgariens. In der Bucht von Odessa seien erneut lebende, aber schwer kontusionierte Tiere gefunden worden.
Die Verantwortlichen des Parks bringen die Funde mit den Folgen des Krieges in Verbindung. Als mögliche Ursachen nennen sie die Verschmutzung des Meeres durch Ölprodukte, Explosionen, den Einsatz militärischer Sonarsysteme und weitere Belastungen, die mit Kampfhandlungen im Schwarzen Meer zusammenhängen.




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