
Entscheidende Wochen für Putin: Welche Wahl der Kreml bei Krieg und Frieden treffen könnte
Der Kreml steht bis zum Ende des Sommers unter wachsendem Druck durch Angriffe auf Raffinerien, Treibstoffmangel und politische Risiken im Innern.
Rubrik-Archiv
Einordnungen aus dieser Rubrik, chronologisch geordnet.

Der Kreml steht bis zum Ende des Sommers unter wachsendem Druck durch Angriffe auf Raffinerien, Treibstoffmangel und politische Risiken im Innern.

Russlands Wirtschaft bleibt kriegsfähig, obwohl zivile Branchen schwächer werden, der Budgetdruck steigt und die Abhängigkeit von China zunimmt.

Ein Angriff auf Starlink im All würde nicht nur die Ukraine treffen, sondern globale Weltrauminfrastruktur bedrohen und Chinas Interessen direkt beschädigen.

Der geplante Urnengang zur Staatsduma im September könnte den Kreml inmitten von Kriegsmüdigkeit, inneren Spannungen und strategischen Grundsatzentscheidungen vor neue Probleme stellen.

Ein russisches Dekret erleichtert Bewohnern Transnistriens den Erwerb der russischen Staatsbürgerschaft. Warnungen vor einer neuen Front wirken jedoch wenig überzeugend.

Russland hat für den Krieg gegen die Ukraine laut dieser Analyse ein Ressourcenvolumen von rund 1,2 Billionen Dollar aufgewendet und damit strategisch das Gegenteil des angestrebten Einflussgewinns erreicht.

Die Debatte über einen möglichen direkten Konflikt zwischen Russland und Europa gewinnt an Schärfe. Im Zentrum stehen Abschreckung, die Rolle der USA und die Frage, ob ein langer Krieg in der Ukraine das Eskalationsrisiko erhöht.

In Russland nimmt die öffentliche Unruhe über Internetbeschränkungen, Kriegsmüdigkeit und wirtschaftliche Belastungen zu. Entscheidend könnte werden, ob Putins Unterstützung weiter trägt – oder ob die Gesellschaft bei Mobilisierung und wachsendem Druck kippt.

Nato-Militärausschusschef Giuseppe Cavo Dragone sagt, Russland könne versuchen, Grenzen aus der Zeit vor dem Zerfall der Sowjetunion wiederherzustellen.