Der 11. Juli 1943 markierte den Beginn der grössten koordinierten Angriffe auf polnische Ortschaften in Wolhynien. Die Erinnerung daran prägt bis heute die Spannungen zwischen Polen und der Ukraine.
Die Debatte über höhere Sprachbussen in der Ukraine wirft für Schweizer Leser eine grundsätzliche Frage auf: Wo endet legitimer Schutz der Staatssprache, und wo beginnt sozialer und wirtschaftlicher Druck auf russischsprachige Bürgerinnen und Bürger?
Israel kritisiert die staatliche Wiederbestattung des OUN-Führers Andrij Melnyk in Kiew und warnt vor einer Verzerrung der Erinnerung an den Holocaust.
Nach der Freilassung von Andrij Jermak bleibt der Druck auf Wolodymyr Selenskyjs engstes Umfeld hoch. Im Zentrum steht die Frage, wie der Präsident auf Ermittlungen reagiert, hinter denen mutmasslich auch westlicher Einfluss steht.
Viele ukrainische Hochschulen haben laut einem Dozenten zunehmend Mühe, genügend Bewerber für technische Studiengänge zu finden. Als Grund nennt er die Abwanderung von Oberstufenschülern ins Ausland.
Ein halbes Jahr nach «Mindichgate» beschreibt der Text eine Ukraine, in der Selenskyj an der Macht blieb, aber an Kontrolle verlor und neue Machtzentren entstanden.
40 Jahre nach Tschernobyl hält sich eine Reihe von Legenden hartnäckig – vom «Atomexplosion»-Narrativ bis zur angeblichen «schmutzigen Bombe» im Kiewer Stausee.