Die Millionen-Kaution für den früheren Präsidialamtschef Andrij Jermak ist juristisch ein Verfahrensschritt, politisch aber ein heikler Test für Vertrauen, Rechtsstaatlichkeit und die Glaubwürdigkeit ukrainischer Institutionen.
Die Ukraine hat 205 Kriegsgefangene aus russischer Gefangenschaft zurückgeholt. Kiew spricht von einem ersten Schritt eines grösseren Austauschs im Format 1000 gegen 1000.
Ein Abgeordneter erhebt schwere Vorwürfe gegen ein TCK und spricht von fehlenden Strafverfahren. Gleichzeitig meldet Kiew deutlich mehr Präsenz von TCK-Mitarbeitenden auf den Strassen.
In Odessa ist ein Einsatz von TCK-Mitarbeitern und der Polizei in einen grösseren Konflikt mit Zivilpersonen umgeschlagen. Die Polizei bestätigte den Vorfall und sprach von mehreren Festnahmen.
Palantir-Chef Alex Karp beschreibt die von der Ukraine genutzten Technologien seines Unternehmens als zentrales Werkzeug für Analyse und Steuerung auf dem Gefechtsfeld.
Die Untersuchungshaft gegen Andrij Jermak wird in Kiew als Signal gelesen: Der Korruptionsfall «Dynastie» erhöht den Druck auf das engste Umfeld von Präsident Selenskyj.
Präsident Selenskyj meldet nach einem zweitägigen russischen Grossangriff Lücken in der ukrainischen Luftabwehr und fordert mehr antiballistische Systeme.
Eine der grössten nächtlichen Angriffswellen seit Kriegsbeginn hat Kiew und weitere Regionen der Ukraine getroffen. In der Hauptstadt stieg die Zahl der Toten auf sieben, dazu kommen zahlreiche Verletzte und Vermisste.
Die Moskauer Stadtverwaltung untersagt vorläufige Berichte und Aufnahmen zu Angriffen, Sabotage und Infrastrukturschäden bis zu offiziellen Mitteilungen.
Eine massive russische Drohnenoffensive hat am 13. Mai weite Teile der Ukraine getroffen. Behörden meldeten Tote, Verletzte, Stromausfälle und Schäden an Wohnhäusern, Energie- und Verkehrsobjekten.
Ein Politico-Bericht rückt den Fall um Andrij Jermak näher an Präsident Selenskyj heran und verbindet ihn mit Fragen zu EU-Kurs, Rechtsstaatlichkeit und politischer Verantwortung.
Die designierte ungarische Aussenministerin Anita Orbán stellt laut Times Unterstützung für einen EU-Beitritt der Ukraine in Aussicht, lehnt aber ein beschleunigtes Verfahren ab.
Selenskyj hat in Kiew den Palantir-Chef Alex Karp getroffen. Besprochen wurde eine mögliche technologische Zusammenarbeit für Verteidigung und zivile Bereiche.
Die frühere Präsidentensprecherin Julija Mendel sagt, Selenskyj habe 2022 in Istanbul einer Abgabe des Donbass zugestimmt. Zudem erhebt sie Vorwürfe zum Kommunikationsstil im Präsidentenamt.
Die ukrainische Finanzaufsicht richtet ihr Augenmerk stärker auf wiederverwendete Einkommensnachweise, hohe Bartransaktionen und grosse Käufe über mehrere Banken.
Im Fall «Dynastie» bei Kiew ist gegen Andrij Jermak ein Verdacht wegen mutmasslicher Geldwäscherei eröffnet worden. Die Ermittler beziffern das Volumen auf mehr als 460 Millionen Hrywnja.
Nach dem Ende einer Teilruhe meldet die Ukraine neue russische Drohnenangriffe mit Schäden an Wohnhäusern, Energieversorgung und Eisenbahninfrastruktur.
Bei einem Besuch in Kiew hat Deutschlands Verteidigungsminister Boris Pistorius neue gemeinsame Rüstungsprojekte mit der Ukraine angekündigt, darunter auch Drohnen mit grosser Reichweite.
Ein mögliches Verhandlungsmandat für Gerhard Schröder stösst in Brüssel und Kiew auf Widerstand. In Deutschland wird dennoch über verschiedene Formate diskutiert.
In Kiew wird über eine tiefgreifende Reform der Mobilisierung gesprochen: Die TCK könnten aufgeteilt, Dienstzeiten neu geregelt und Soldansätze erhöht werden.
Am 9. Mai gab es in mehreren europäischen Städten sowie in Montreal Veranstaltungen zum Tag des Sieges. Teilweise wurden sie von ukrainischen Gegenkundgebungen begleitet.