Der ukrainische Grenzschutz sieht aktuell keine militärischen Ansammlungen nahe Belarus. In Wolhynien laufen dennoch Vorbereitungen für Verteidigung und mögliche Evakuierungen.
Eine Kundgebung auf dem Majdan in Kiew zeigt, wie stark die Debatte über Arbeitsmigration in der Ukraine emotional aufgeladen ist – obwohl die Zahl ausländischer Arbeitskräfte bisher begrenzt bleibt.
In Winnyzja rechtfertigt das TCK die Wegnahme von Mobiltelefonen bei Mobilisierten mit Sicherheitsbedenken. Ombudsmann Dmytro Lubinez hält das Vorgehen für rechtswidrig.
Nach dem Angriff auf ein College in Starobilsk melden russische Behörden 18 Tote und mindestens 41 Verletzte. Die Ukraine weist einen Angriff auf zivile Objekte zurück.
Im UNO-Sicherheitsrat prallten nach dem Angriff auf Starobilsk die russische und die ukrainische Darstellung aufeinander. Westliche Staaten äusserten Zweifel an Moskaus Version.
US-Aussenminister Marco Rubio spricht von festgefahrenen Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs. Vieles deutet auf anhaltenden Stillstand statt auf einen US-Rückzug hin.
Ein früherer Brigade-Finanzchef soll Soldzahlungen von Militärangehörigen auf eigene Konten umgeleitet und insgesamt rund 205'000 Franken veruntreut haben.
Die Ukraine verschärft die Regeln für die Zurückstellung von Beschäftigten: höhere Lohnschwelle, strengere Quoten und neue Prüfung für kritische Unternehmen.
In Dnipro ist ein Wohnhaus bei einem Drohnenangriff getroffen worden. Nach Angaben der Regionalverwaltung wurden 19 Menschen verletzt, darunter drei Kinder.
Selenskyj warnt erneut vor einer Bedrohung aus Belarus. Der SBU verschärft die Kontrollen an der Grenze, während Lukaschenko Angriffsabsichten zurückweist.
Russland hat nach eigenen Angaben atomare Gefechtsköpfe zu einer Raketenbrigade in Belarus verlegt. Die Mitteilung steht im Zusammenhang mit laufenden Atomübungen beider Staaten.
Russland meldet Übungen zum Einsatz nuklear bestückter Iskander-Raketen. NATO-Generalsekretär Mark Rutte warnt vor einer «verheerenden» Reaktion im Fall eines Einsatzes gegen die Ukraine.
Russische Angriffe in der Nacht auf den 20. Mai trafen Dnipro, Odessa und Konotop. Gemeldet werden Tote, Verletzte und Schäden an Wohnhäusern sowie Infrastruktur.
Rumänische Grenzschützer sprechen von rund 32'000 ukrainischen Männern, die seit Kriegsbeginn illegal nach Rumänien geflüchtet seien. Die Route über die Berge fordert immer wieder Todesopfer.
Für den ehemaligen Leiter des ukrainischen Präsidialamts ist die volle Kaution von 140 Millionen Hrywnja hinterlegt worden. Danach wurde Andrij Jermak aus der Untersuchungshaft entlassen.
Die Ukraine hat nach Angaben von Verteidigungsminister Fedorow ihre erste eigene gelenkte Gleitbombe entwickelt und bereits eine experimentelle Serie für den Kampfeinsatz beschafft.
Russische Nachtangriffe mit Raketen und Drohnen trafen vor allem die Region Dnipropetrowsk. In Dnipro gab es Verletzte, in Odessa Schäden an Infrastruktur und Wohnhäusern.
Die EU bereitet den nächsten Umsetzungsschritt für ihren 90-Milliarden-Euro-Kredit an die Ukraine vor. Eine erste Tranche von rund 9,1 Milliarden Euro könnte im Juni fliessen.