
Kiew will Polen Zugang zu Archiven über das Massaker von Wolhynien geben
Kiew kündigt an, Polen Zugang zu ukrainischen Geheimdienstarchiven zum Massaker von Wolhynien zu geben. Weitere diplomatische Schritte bleiben vorerst offen.
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Texte über Erinnerung, Denkmäler, historische Konflikte und politische Deutung der Vergangenheit.

Kiew kündigt an, Polen Zugang zu ukrainischen Geheimdienstarchiven zum Massaker von Wolhynien zu geben. Weitere diplomatische Schritte bleiben vorerst offen.
VideoEin ultrarechter Marsch in Warschau stellte historische Erinnerung an Wolhynien in den Dienst aktueller Forderungen gegen Ukraine-Hilfe und Flüchtlingsunterstützung.
VideoPolens Präsident Karol Nawrocki will die rot-schwarze OUN-UPA-Flagge in Polen per Gesetz verbieten lassen.

Der 11. Juli 1943 markierte den Beginn der grössten koordinierten Angriffe auf polnische Ortschaften in Wolhynien. Die Erinnerung daran prägt bis heute die Spannungen zwischen Polen und der Ukraine.

Zwischen Warschau und Kiew verschärft sich ein Streit, der weit über historische Fragen hinausreicht und auf Konkurrenz um Einfluss in Europa zielt.
VideoKiew entfernt an einer Stadteinfahrt einen sowjetischen Heldenstern und setzt damit den Umbau öffentlicher Erinnerung im Rahmen der Dekommunisierung fort.

Ein nächtlicher Drohnenangriff in Sewastopol hat nach russischen Angaben ein zentrales historisches Wahrzeichen der Stadt schwer getroffen.

Kiew hat das Bulgakow-Denkmal am Andreassteig entfernt. Die Entscheidung spiegelt eine breitere Debatte über Erinnerungskultur, Sprache und kulturelle Abgrenzung von Russland.

Die Ukraine in der Sowjetzeit nicht nur Opfer imperialer Herrschaft war, sondern auch selbst am sowjetischen Projekt mitwirkte.

Israel kritisiert die staatliche Wiederbestattung des OUN-Führers Andrij Melnyk in Kiew und warnt vor einer Verzerrung der Erinnerung an den Holocaust.