Was in dem Bericht steht

Ein internes Dokument der ukrainischen Streitkräfte kommt laut Stern zum Schluss, dass das deutsche Flugabwehrsystem Skynex bei einem russischen Luftangriff nur eingeschränkt wirksam war. Demnach geht es um einen Angriff mit Geran-Drohnen auf ein Industrieobjekt im Westen der Ukraine am 1. April 2026.

Zum Schutz des Objekts seien zwei Skynex-Batterien eingesetzt worden. Diese hätten aus acht 35-Millimeter-Flugabwehrkanonen, zwei Radaranlagen und zwei Gefechtsständen bestanden.

Genannte Ausfälle während des Einsatzes

Laut dem Bericht fielen innerhalb weniger Minuten drei der acht Flugabwehrkanonen aus. Als Gründe werden Probleme mit dem Hydrauliksystem, ein Defekt am Zielverfolgungsradar sowie ein verklemmter Lade-Mechanismus genannt. Am Ende hätten nur zwei Geschütze ein Luftziel stabil verfolgen können.

Die ukrainischen Militärs kommen demnach zum Schluss, das System des Herstellers Rheinmetall habe nur eine geringe Einsatzbereitschaft gezeigt und habe «äusserst unzuverlässig» gearbeitet. Ausserdem heisst es dem Bericht zufolge, die tatsächlichen Eigenschaften von Skynex hätten nicht den Angaben des Herstellers entsprochen.

Rheinmetall widerspricht

Rheinmetall weist diese Einschätzung zurück. Das Unternehmen erklärte, die Systeme hätten sich als «ausserordentlich effektiv und zuverlässig» erwiesen. Mögliche Probleme führt der Hersteller auf Fehler der Bedienmannschaften zurück.

ausserordentlich effektiv und zuverlässig

Rheinmetall · Stellungnahme laut Stern