Russland bereitet offenbar eine Verschärfung der Angriffe auf die Ukraine vor, nachdem man im Kreml zum Schluss gekommen sei, dass die Verhandlungen über ein Friedensabkommen in eine Sackgasse geraten sind. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf drei Quellen, die den russischen Behörden nahestehen.
Nach diesen Angaben prüft Moskau eine Intensivierung ballistischer Angriffe auf Kiew, darunter auch auf das Zentrum der Hauptstadt, sowie auf Infrastrukturobjekte in anderen ukrainischen Städten.
Die von Bloomberg zitierten Quellen sagen, dass die Verhandlungsmechanismen faktisch zusammengebrochen seien und beide Seiten wieder am Ausgangspunkt stünden.
Im Kreml gehe man zudem davon aus, dass Wladimir Putin den Krieg weder unter dem wirtschaftlichen Druck der Sanktionen noch wegen ukrainischer Angriffe auf russische Raffinerien und Logistikobjekte beenden werde.
Als Reaktion auf Angriffe auf russische Erdölraffinerien sowie Lager von Wildberries und Ozon plane Moskau nach Angaben der Agentur Schläge gegen die empfindlichsten Sektoren der ukrainischen Wirtschaft.
Bloomberg schreibt weiter, vor dem Hintergrund der Eskalation hielten immer mehr russische Beamte es für möglich, dass Putin im äussersten Fall auf taktische Atomwaffen in der Ukraine zurückgreifen könnte.
Zugleich betont die Agentur, dass es derzeit keine Anzeichen für konkrete russische Vorbereitungen auf den Einsatz von Atomwaffen gibt.




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