
Selenskyj setzt auf Kriegsende vor dem Winter und wirbt für mehr Druck auf Russland
Kiew verbindet die Hoffnung auf ein Kriegsende vor dem Winter mit der Forderung nach mehr Druck auf Russland und zusätzlicher Energie- sowie Luftabwehrhilfe.
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Analysen zu Russland: Politik, Gesellschaft, Wirtschaft, Geschichte, Machtstrukturen und Aussenpolitik – mit Blick auf Europa und die Ukraine.

Kiew verbindet die Hoffnung auf ein Kriegsende vor dem Winter mit der Forderung nach mehr Druck auf Russland und zusätzlicher Energie- sowie Luftabwehrhilfe.

Wiederholte Drohnenangriffe auf Kapotnja verschieben den Fokus vom blossen Erreichen Moskaus zur Frage, welche empfindlichen Industrieziele in der Hauptstadtregion künftig verwundbar sind.

Ein Krieg zwischen Russland und der NATO würde nicht durch Rhetorik oder Waffenlieferungen beginnen, sondern durch direkte militärische Gewalt zwischen Russland und einem Bündnisstaat.

Ein Angriff auf Starlink im All würde nicht nur die Ukraine treffen, sondern globale Weltrauminfrastruktur bedrohen und Chinas Interessen direkt beschädigen.

Der Treffer auf die Raffinerie in Kapotnja verschärft den Druck auf Russlands Kriegsstrategie und rückt die Wahl zwischen Abnutzungskrieg, Waffenstillstand oder Eskalation in den Vordergrund.
VideoBei einem massiven Drohnenangriff auf die Region Moskau wurde nach ukrainischen Angaben die Raffinerie in Kapotnja getroffen. Russische Behörden sprechen von 86 abgefangenen Drohnen und sechs Verletzten im Umland.

Neue russische Drohnenanlagen nahe Belarus und an der Nordgrenze der Ukraine erschweren Abwehr und verkürzen die Reaktionszeit bei Angriffen.

Der geplante Urnengang zur Staatsduma im September könnte den Kreml inmitten von Kriegsmüdigkeit, inneren Spannungen und strategischen Grundsatzentscheidungen vor neue Probleme stellen.

General Alexus Grynkewich sagt, Russland strebe derzeit keinen Krieg mit der NATO an, solange die Abschreckung des Bündnisses glaubwürdig bleibt.
VideoRussland errichtet laut Yle bei Petrosawodsk eine neue Militärbasis für mehrere tausend Soldaten nahe der finnischen Grenze.

Selenskyj warnt vor einem möglichen Angriff aus Belarus. Militärisch erscheint eine grössere Offensive derzeit aber wenig wahrscheinlich; politisch rückt Minsk dennoch stärker in den Fokus.