Russische Kräfte sollen im Raum Huljajpole in Saporischschja an mehreren Punkten tief hinter ukrainische Vorposten gelangt sein. Ein ukrainischer Militäranalyst spricht von einer nachteiligen Entwicklung für die Verteidigung.
Ein ukrainischer Militärbeobachter meldet russische Vorstösse bis in einzelne Bereiche von Dobropillja. Der Druck auf die Stadt kommt demnach vor allem aus Süden und Osten.
Die russische Duma-Wahl verlief ohne Erschütterung und stützt damit vorerst den kontrollierten Kurs des Kremls. Gleichzeitig bleibt offen, ob Moskau am bisherigen Kriegsmodell festhält oder auf neue Eskalationsschritte zusteuert.
Russische Strahldrohnen sollen dank umgangener Sanktionen deutlich billiger geworden sein und erhöhen den Druck auf die ukrainische Energieversorgung vor dem Winter.
Polen bestätigt den Einschlag einer russischen Ch-101 auf eigenem Staatsgebiet und hält sowohl einen Irrflug als auch eine bewusste Provokation für möglich.
Steigende Dieselpreise und Beschränkungen im Asowschen Meer erhöhen den Druck auf russische Landwirte und könnten die weltweite Weizenversorgung belasten.
In Washington wächst der Druck für Strafzölle gegen Staaten, die weiter russische Energie kaufen. Offene Fragen betreffen vor allem China, Indien und die Folgen für den Welthandel.
Fernangriffe belasten beide Seiten, doch für die Kriegsfähigkeit wiegen wirtschaftliche Schäden in Russland schwerer als in der von westlicher Hilfe gestützten Ukraine.
Nach den Explosionen in Wyschnewe macht Oleksij Arestowytsch Informationslecks und fehlend geschützte Lager für die Verwundbarkeit militärischer Infrastruktur verantwortlich.
Bei der nächtlichen russischen Angriffswelle auf Kiew und die Umgebung wurden nach Behördenangaben mindestens 19 Menschen getötet. Wohnhäuser, Energieinfrastruktur und der Bahnverkehr wurden schwer getroffen.
Russische Geheimdienste sollen sich laut SBU als ukrainische Behörden ausgeben, um Menschen mit Drohungen und gefälschten Dokumenten zu Straftaten zu drängen.
Laut DeepState stieg das Tempo des russischen Vormarschs im Juni stark an. Gleichzeitig deutet das Projekt auf ukrainische Erfolge an anderer Stelle hin.
In Russland verschärft sich der Treibstoffmangel. Regionen rationieren den Verkauf, während Raffinerieausfälle nach ukrainischen Drohnenangriffen die Versorgung belasten.