Die russische Duma-Wahl verlief ohne Erschütterung und stützt damit vorerst den kontrollierten Kurs des Kremls. Gleichzeitig bleibt offen, ob Moskau am bisherigen Kriegsmodell festhält oder auf neue Eskalationsschritte zusteuert.
Kiew und Washington beraten laut The Economist über ein zweistufiges Modell für eine Waffenruhe entlang der Front. Russland weist einen europäischen Ansatz zurück und beharrt auf eigenen Bedingungen.
Kiew verbindet die Hoffnung auf ein Kriegsende vor dem Winter mit der Forderung nach mehr Druck auf Russland und zusätzlicher Energie- sowie Luftabwehrhilfe.
Der Treffer auf die Raffinerie in Kapotnja verschärft den Druck auf Russlands Kriegsstrategie und rückt die Wahl zwischen Abnutzungskrieg, Waffenstillstand oder Eskalation in den Vordergrund.
Der geplante Urnengang zur Staatsduma im September könnte den Kreml inmitten von Kriegsmüdigkeit, inneren Spannungen und strategischen Grundsatzentscheidungen vor neue Probleme stellen.
Europa will Trump dazu bewegen, einen neuen Verhandlungsrahmen für die Ukraine zu unterstützen und sich von früheren Verständigungen mit Moskau zu lösen.
Der Vorstoss für ein persönliches Treffen mit Putin soll nach dieser Lesart vor allem zeigen, dass Moskau eine Feuerpause entlang der Frontlinie blockiert.
Putin weist Selenskyjs Vorschläge für ein Treffen und eine Waffenruhe zurück. Der Brief aus Kiew sollte dennoch mehrere politische Adressaten erreichen.
Selenskyj bestätigt Angriffe auf Kronstadt und ein Treibstofflager. In der Region Leningrad meldeten die Behörden 141 abgefangene Drohnen und ein Feuer auf einem Militärgelände.
Angriffe auf Raffinerien, Exportterminals und Logistik sollen Russland aus einem für den Kreml bequemen Kriegskurs drängen. Noch sind die Folgen begrenzt, doch bei Treibstoff und Eskalationsrisiken wächst der Druck.
Der russische Angriff vom 24. Februar 2022 war der Beginn der Vollinvasion, nicht der Beginn des Kriegs. Warum 2014 für das Verständnis des Konflikts und möglicher Friedenspläne entscheidend ist.
Russland griff die Ukraine nicht aus nur einem Grund an. Entscheidend war der Versuch, den endgültigen Verlust der Ukraine als Einflusssphäre mit Gewalt zu verhindern.
Europa spricht wieder über mögliche Verhandlungen mit Putin. Der Text skizziert, warum diese Debatte gerade jetzt aufkommt, weshalb sie auf Skepsis stösst und welche Faktoren einen Dialog dennoch begünstigen könnten.
US-Aussenminister Marco Rubio spricht von festgefahrenen Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs. Vieles deutet auf anhaltenden Stillstand statt auf einen US-Rückzug hin.
Russland hat nach eigenen Angaben atomare Gefechtsköpfe zu einer Raketenbrigade in Belarus verlegt. Die Mitteilung steht im Zusammenhang mit laufenden Atomübungen beider Staaten.
Ein russisches Dekret erleichtert Bewohnern Transnistriens den Erwerb der russischen Staatsbürgerschaft. Warnungen vor einer neuen Front wirken jedoch wenig überzeugend.