Was bekannt ist

Wolodymyr Selenskyj hat einen ukrainischen Drohnenangriff auf Kronstadt bei St. Petersburg sowie auf ein Treibstofflager im Krasnodarer Gebiet bestätigt. Er stellte die Angriffe in Zusammenhang mit der Weigerung von Wladimir Putin, einer Waffenruhe zur Beendigung des Kriegs zuzustimmen.

Diesen Krieg muss man beenden. Aber der russische Führer will kämpfen. Deshalb wirken die ukrainischen Sanktionen.

Wolodymyr Selenskyj

In der Region Leningrad meldete Gouverneur Alexander Drosdenko im Verlauf des Morgens den Abschuss von insgesamt 141 Drohnen. Zuvor hatte er von 86 abgefangenen Drohnen gesprochen.

Video zeigt einen Drohnenangriff auf ein Treibstofflager.

Feuer auf Militärgelände und zeitweise Sperrung von Kronstadt

Die Behörden der Region Leningrad bestätigten zudem ein Feuer auf einem Militärgelände im Lomonossow-Bezirk. Nach Angaben des Gouverneurs wurde eine teilweise Evakuierung von Anwohnern eingeleitet.

Nach dem Angriff war die Verkehrsverbindung nach Kronstadt vorübergehend unterbrochen. Die Verwaltung des Kronstädter Bezirks erklärte später, die Ein- und Ausfahrt sei wieder geöffnet worden.

Russische oppositionelle Publikationen vermuteten, in Kronstadt könnten ein Kadettenkorps und ein militärisches Forschungsinstitut getroffen worden sein. Eine Bestätigung dafür lag zunächst nicht vor. In Kronstadt befindet sich ein Stützpunkt der russischen Baltischen Flotte.