Vier europäische Staaten wollen Friedensverhandlungen auf Basis der aktuellen Frontlinie, Sicherheitsgarantien für die Ukraine und eingefrorene russische Vermögen bis zu Entschädigungen an Kiew.
Der Vorstoss für ein persönliches Treffen mit Putin soll nach dieser Lesart vor allem zeigen, dass Moskau eine Feuerpause entlang der Frontlinie blockiert.
Putin weist Selenskyjs Vorschläge für ein Treffen und eine Waffenruhe zurück. Der Brief aus Kiew sollte dennoch mehrere politische Adressaten erreichen.
Selenskyj bestätigt Angriffe auf Kronstadt und ein Treibstofflager. In der Region Leningrad meldeten die Behörden 141 abgefangene Drohnen und ein Feuer auf einem Militärgelände.
Russland griff die Ukraine nicht aus nur einem Grund an. Entscheidend war der Versuch, den endgültigen Verlust der Ukraine als Einflusssphäre mit Gewalt zu verhindern.
Selenskyj hat Washington in einem Brief um schnellere Patriot-Lieferungen gebeten und den Mangel an Raketen für die ukrainische Luftabwehr als besonders gravierend bezeichnet.
The Economist berichtet über Vorbereitungen auf weitere Kriegsjahre in der Ukraine. Das Präsidialamt widerspricht und verweist auf einen kurzfristigeren Planungshorizont.
Israel kritisiert die staatliche Wiederbestattung des OUN-Führers Andrij Melnyk in Kiew und warnt vor einer Verzerrung der Erinnerung an den Holocaust.
US-Aussenminister Marco Rubio spricht von festgefahrenen Gesprächen über ein Ende des Ukraine-Kriegs. Vieles deutet auf anhaltenden Stillstand statt auf einen US-Rückzug hin.
Selenskyj warnt erneut vor einer Bedrohung aus Belarus. Der SBU verschärft die Kontrollen an der Grenze, während Lukaschenko Angriffsabsichten zurückweist.
Nach der Freilassung von Andrij Jermak bleibt der Druck auf Wolodymyr Selenskyjs engstes Umfeld hoch. Im Zentrum steht die Frage, wie der Präsident auf Ermittlungen reagiert, hinter denen mutmasslich auch westlicher Einfluss steht.
Die massiven ukrainischen Drohnenangriffe auf Moskau sollen Druck auf den Kreml erzeugen. Der Text analysiert, warum Russland dennoch am Abnützungskrieg festhält und welche Eskalationspfade denkbar wären.
Ein Bericht von JPMorganChase skizziert für die Ukraine keinen Siegfrieden, sondern ein «finnisches» Szenario: begrenzte Sicherheitszusagen, territoriale Verluste und ein Überleben des Staates unter harten Einschränkungen.
Selenskyj warnt vor einem möglichen Angriff aus Belarus. Militärisch erscheint eine grössere Offensive derzeit aber wenig wahrscheinlich; politisch rückt Minsk dennoch stärker in den Fokus.
Die Ukraine hat 205 Kriegsgefangene aus russischer Gefangenschaft zurückgeholt. Kiew spricht von einem ersten Schritt eines grösseren Austauschs im Format 1000 gegen 1000.
Die Untersuchungshaft gegen Andrij Jermak wird in Kiew als Signal gelesen: Der Korruptionsfall «Dynastie» erhöht den Druck auf das engste Umfeld von Präsident Selenskyj.
Präsident Selenskyj meldet nach einem zweitägigen russischen Grossangriff Lücken in der ukrainischen Luftabwehr und fordert mehr antiballistische Systeme.
Eine der grössten nächtlichen Angriffswellen seit Kriegsbeginn hat Kiew und weitere Regionen der Ukraine getroffen. In der Hauptstadt stieg die Zahl der Toten auf sieben, dazu kommen zahlreiche Verletzte und Vermisste.
Ein Politico-Bericht rückt den Fall um Andrij Jermak näher an Präsident Selenskyj heran und verbindet ihn mit Fragen zu EU-Kurs, Rechtsstaatlichkeit und politischer Verantwortung.
Selenskyj hat in Kiew den Palantir-Chef Alex Karp getroffen. Besprochen wurde eine mögliche technologische Zusammenarbeit für Verteidigung und zivile Bereiche.