Ermittlungen gegen früheren Brigadekommandeur
Die ukrainische Militärstrafverfolgung hat dem früheren Kommandeur der 155. separaten mechanisierten Brigade, Stanislaw Lutschanow, im Fall der Entführung und vorsätzlichen Tötung zweier Zivilisten in der Region Kiew den Verdacht eröffnet. Das teilte der Militärische Ordnungsdienst mit.
Nach Angaben der Ermittler wurden in derselben Sache auch weitere identifizierte Beteiligte formell verdächtigt. Zuvor hatte die Armeeführung bereits bestätigt, dass Lutschanow wegen unerlaubten Verlassens des Dienstes zur Fahndung ausgeschrieben worden war.
Zwei Brüder sollen aus Wohnhaus verschleppt worden sein
Den Ermittlungen zufolge wurden in der Nacht auf den 28. Juni zwei Brüder von Militärangehörigen aus einem Privathaus in der Region Kiew verschleppt. Später wurden sie getötet.
In dem Verfahren sind bereits neun Soldaten der 155. Brigade festgenommen worden, darunter ein Bataillonskommandeur. Alle Beschuldigten wurden von ihren dienstlichen Aufgaben entbunden.
Das operative Kommando Nord erklärte, es habe eine Untersuchung zu den Vorfällen mit Angehörigen der Einheit A5001 eingeleitet und unterstütze die Ermittlungen.




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