Ein ultrarechter Marsch in Warschau stellte historische Erinnerung an Wolhynien in den Dienst aktueller Forderungen gegen Ukraine-Hilfe und Flüchtlingsunterstützung.
Dänemark schränkt den Schutz für ukrainische Männer im mobilisierungsfähigen Alter ein, lässt bereits im Land lebende Ukrainerinnen und Ukrainer aber bleiben.
Zwischen ukrainischen Rückführungsforderungen und italienischem Kinderschutz ist ein komplizierter Streit um evakuierte Kinder aus der Oblast Sumy entstanden.
Polen hat einen 57-jährigen Ukrainer nach dem Fang eines bekannten Welses in Warschau ausgewiesen und mit einem fünfjährigen Schengen-Einreiseverbot belegt.
Viele ukrainische Hochschulen haben laut einem Dozenten zunehmend Mühe, genügend Bewerber für technische Studiengänge zu finden. Als Grund nennt er die Abwanderung von Oberstufenschülern ins Ausland.
Rumänische Grenzschützer sprechen von rund 32'000 ukrainischen Männern, die seit Kriegsbeginn illegal nach Rumänien geflüchtet seien. Die Route über die Berge fordert immer wieder Todesopfer.
Nach dem Angriff auf drei ukrainische Jugendliche in Warschau wurden fünf polnische Jugendliche festgenommen. Die Polizei ermittelt weiter und schliesst zusätzliche Festnahmen nicht aus.
Am 9. Mai gab es in mehreren europäischen Städten sowie in Montreal Veranstaltungen zum Tag des Sieges. Teilweise wurden sie von ukrainischen Gegenkundgebungen begleitet.