
In Polen nehmen Angriffe und Hassdelikte gegen Ukrainer zu
In Polen steigen Angriffe und Hassdelikte gegen Ukrainer, während rechte Parteien vor den Wahlen 2027 die antiukrainische Rhetorik verschärfen.
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Berichte zu Flucht, Schutzstatus, Integration, Alltag und politischen Debatten rund um Ukrainerinnen und Ukrainer im Ausland.

In Polen steigen Angriffe und Hassdelikte gegen Ukrainer, während rechte Parteien vor den Wahlen 2027 die antiukrainische Rhetorik verschärfen.

Neue Schutzgesuche von Ukrainern in der EU und in der Schweiz werden an den Nachweis ukrainischer Militärpflichten geknüpft. Ob das die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine stärkt, bleibt fraglich.

In Polen häufen sich dokumentierte Angriffe und Hassdelikte gegen Ukrainerinnen und Ukrainer. Die Polizeistatistik und Umfragedaten weisen auf einen klaren negativen Trend hin.

Eine Umfrage für Rzeczpospolita zeigt, dass 67,2 Prozent der befragten Polen die Ausweisung ukrainischer Männer im wehrfähigen Alter ohne legale Arbeit befürworten.

Neu ankommende ukrainische Männer könnten in der EU den Schutzstatus verlieren, wenn sie ihre Wehrpflichten nach ukrainischem Recht nicht nachweisen können.

Oleh Wynnyk sagt, er sei als deutscher Resident legal ausgereist und wolle wegen Drohungen vorerst nicht in die Ukraine zurückkehren.
VideoEin ultrarechter Marsch in Warschau stellte historische Erinnerung an Wolhynien in den Dienst aktueller Forderungen gegen Ukraine-Hilfe und Flüchtlingsunterstützung.

Die Ukraine und Deutschland beraten über Wege zur Rückkehr ukrainischer Männer im wehrfähigen Alter; Details bleiben vorerst offen.

Dänemark schränkt den Schutz für ukrainische Männer im mobilisierungsfähigen Alter ein, lässt bereits im Land lebende Ukrainerinnen und Ukrainer aber bleiben.

Zwischen ukrainischen Rückführungsforderungen und italienischem Kinderschutz ist ein komplizierter Streit um evakuierte Kinder aus der Oblast Sumy entstanden.
VideoPolen hat einen 57-jährigen Ukrainer nach dem Fang eines bekannten Welses in Warschau ausgewiesen und mit einem fünfjährigen Schengen-Einreiseverbot belegt.

Viele ukrainische Hochschulen haben laut einem Dozenten zunehmend Mühe, genügend Bewerber für technische Studiengänge zu finden. Als Grund nennt er die Abwanderung von Oberstufenschülern ins Ausland.

Rumänische Grenzschützer sprechen von rund 32'000 ukrainischen Männern, die seit Kriegsbeginn illegal nach Rumänien geflüchtet seien. Die Route über die Berge fordert immer wieder Todesopfer.
VideoNach dem Angriff auf drei ukrainische Jugendliche in Warschau wurden fünf polnische Jugendliche festgenommen. Die Polizei ermittelt weiter und schliesst zusätzliche Festnahmen nicht aus.

Die EU könnte den temporären Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine laut Ylva Johansson bis März 2028 verlängern.
VideoAm 9. Mai gab es in mehreren europäischen Städten sowie in Montreal Veranstaltungen zum Tag des Sieges. Teilweise wurden sie von ukrainischen Gegenkundgebungen begleitet.

Das ukrainische Sozialministerium beziffert die Bevölkerung auf dem von Kiew kontrollierten Gebiet auf 22 bis 25 Millionen Menschen.