In Polen häufen sich dokumentierte Angriffe und Hassdelikte gegen Ukrainerinnen und Ukrainer. Die Polizeistatistik und Umfragedaten weisen auf einen klaren negativen Trend hin.
Polen und die Ukraine verhandeln laut Wirtualna Polska über einen Tausch von MiG-29 gegen Drohnen und Technologie. Das Geschäft steht demnach kurz vor dem Abschluss, bleibt aber fragil.
Eine Umfrage für Rzeczpospolita zeigt, dass 67,2 Prozent der befragten Polen die Ausweisung ukrainischer Männer im wehrfähigen Alter ohne legale Arbeit befürworten.
Polen bestätigt den Einschlag einer russischen Ch-101 auf eigenem Staatsgebiet und hält sowohl einen Irrflug als auch eine bewusste Provokation für möglich.
Kiew kündigt an, Polen Zugang zu ukrainischen Geheimdienstarchiven zum Massaker von Wolhynien zu geben. Weitere diplomatische Schritte bleiben vorerst offen.
Ein ultrarechter Marsch in Warschau stellte historische Erinnerung an Wolhynien in den Dienst aktueller Forderungen gegen Ukraine-Hilfe und Flüchtlingsunterstützung.
Der 11. Juli 1943 markierte den Beginn der grössten koordinierten Angriffe auf polnische Ortschaften in Wolhynien. Die Erinnerung daran prägt bis heute die Spannungen zwischen Polen und der Ukraine.
In Polen überwiegt laut einer IBRiS-Umfrage die Ablehnung eines ukrainischen EU-Beitritts deutlich. Die Unterschiede zwischen Regierungs- und Oppositionswählern sind gross.
Polen hat einen 57-jährigen Ukrainer nach dem Fang eines bekannten Welses in Warschau ausgewiesen und mit einem fünfjährigen Schengen-Einreiseverbot belegt.
Nach dem Angriff auf drei ukrainische Jugendliche in Warschau wurden fünf polnische Jugendliche festgenommen. Die Polizei ermittelt weiter und schliesst zusätzliche Festnahmen nicht aus.