Bei der nächtlichen russischen Angriffswelle auf Kiew und die Umgebung wurden nach Behördenangaben mindestens 19 Menschen getötet. Wohnhäuser, Energieinfrastruktur und der Bahnverkehr wurden schwer getroffen.
Am NATO-Gipfel in Ankara steht eine mehrjährige Militärhilfe für die Ukraine von rund 70 Milliarden Euro pro Jahr zur Debatte. Ob daraus tatsächlich neue Mittel fliessen, hängt von den einzelnen Regierungen ab.
Ein Krieg zwischen Russland und der NATO würde nicht durch Rhetorik oder Waffenlieferungen beginnen, sondern durch direkte militärische Gewalt zwischen Russland und einem Bündnisstaat.
Russland griff die Ukraine nicht aus nur einem Grund an. Entscheidend war der Versuch, den endgültigen Verlust der Ukraine als Einflusssphäre mit Gewalt zu verhindern.
Der Drohnenvorfall in Rumänien hat die Debatte über Europas Abschreckung und Russlands Eskalationsrisiken neu entfacht. Im Zentrum steht die Frage, wie stark die Angst vor einem Atomkrieg das Handeln beider Seiten bestimmt.
Europa spricht wieder über mögliche Verhandlungen mit Putin. Der Text skizziert, warum diese Debatte gerade jetzt aufkommt, weshalb sie auf Skepsis stösst und welche Faktoren einen Dialog dennoch begünstigen könnten.
Der ukrainische Grenzschutz sieht aktuell keine militärischen Ansammlungen nahe Belarus. In Wolhynien laufen dennoch Vorbereitungen für Verteidigung und mögliche Evakuierungen.
Der Krieg um Iran und die wachsenden Kosten westlicher Machtpolitik könnten nach dieser Analyse auch den Kurs gegenüber Russland und der Ukraine verändern.
Russland meldet Übungen zum Einsatz nuklear bestückter Iskander-Raketen. NATO-Generalsekretär Mark Rutte warnt vor einer «verheerenden» Reaktion im Fall eines Einsatzes gegen die Ukraine.
Vorwürfe aus Moskau, Zwischenfälle im estnischen und lettischen Luftraum und zunehmende Spannungen im Baltikum schüren neue Sorgen vor einer direkten Konfrontation zwischen Russland und Europa.
Ein Bericht von JPMorganChase skizziert für die Ukraine keinen Siegfrieden, sondern ein «finnisches» Szenario: begrenzte Sicherheitszusagen, territoriale Verluste und ein Überleben des Staates unter harten Einschränkungen.
Selenskyj warnt vor einem möglichen Angriff aus Belarus. Militärisch erscheint eine grössere Offensive derzeit aber wenig wahrscheinlich; politisch rückt Minsk dennoch stärker in den Fokus.
Die Debatte über einen möglichen direkten Konflikt zwischen Russland und Europa gewinnt an Schärfe. Im Zentrum stehen Abschreckung, die Rolle der USA und die Frage, ob ein langer Krieg in der Ukraine das Eskalationsrisiko erhöht.
Nato-Militärausschusschef Giuseppe Cavo Dragone sagt, Russland könne versuchen, Grenzen aus der Zeit vor dem Zerfall der Sowjetunion wiederherzustellen.