
Luftkrieg zwischen der Ukraine und Russland: Wem nützen die Schläge mehr?
Fernangriffe belasten beide Seiten, doch für die Kriegsfähigkeit wiegen wirtschaftliche Schäden in Russland schwerer als in der von westlicher Hilfe gestützten Ukraine.
Rubrik-Archiv
Einordnungen aus dieser Rubrik, chronologisch geordnet.

Fernangriffe belasten beide Seiten, doch für die Kriegsfähigkeit wiegen wirtschaftliche Schäden in Russland schwerer als in der von westlicher Hilfe gestützten Ukraine.

Die ukrainische Drohne Hornet steht für einen Krieg, in dem billige KI-gestützte Systeme gegnerische Logistik in der Tiefe angreifen und das Verhältnis von Kosten, Tempo und Kontrolle verändern.

Treffer gegen russische Energie- und Industrieanlagen erhöhen den Druck auf Wirtschaft, Versorgung und Kremlstrategie.

Nach Drohungen aus Kiew gegen Belarus wächst die Sorge vor einer neuen militärischen Eskalation zwischen der Ukraine und Minsk.

Wiederholte Drohnenangriffe auf Kapotnja verschieben den Fokus vom blossen Erreichen Moskaus zur Frage, welche empfindlichen Industrieziele in der Hauptstadtregion künftig verwundbar sind.

Der Treffer auf die Raffinerie in Kapotnja verschärft den Druck auf Russlands Kriegsstrategie und rückt die Wahl zwischen Abnutzungskrieg, Waffenstillstand oder Eskalation in den Vordergrund.

Die Ukraine versucht, die Versorgung der Krim und der russischen Truppen im Süden systematisch unter Druck zu setzen. Das könnte die operative Lage verändern, auch ohne unmittelbaren Frontdurchbruch.

Der Vorstoss für ein persönliches Treffen mit Putin soll nach dieser Lesart vor allem zeigen, dass Moskau eine Feuerpause entlang der Frontlinie blockiert.

Putin weist Selenskyjs Vorschläge für ein Treffen und eine Waffenruhe zurück. Der Brief aus Kiew sollte dennoch mehrere politische Adressaten erreichen.

Angriffe auf Raffinerien, Exportterminals und Logistik sollen Russland aus einem für den Kreml bequemen Kriegskurs drängen. Noch sind die Folgen begrenzt, doch bei Treibstoff und Eskalationsrisiken wächst der Druck.

Der Drohnenvorfall in Rumänien hat die Debatte über Europas Abschreckung und Russlands Eskalationsrisiken neu entfacht. Im Zentrum steht die Frage, wie stark die Angst vor einem Atomkrieg das Handeln beider Seiten bestimmt.

Europa spricht wieder über mögliche Verhandlungen mit Putin. Der Text skizziert, warum diese Debatte gerade jetzt aufkommt, weshalb sie auf Skepsis stösst und welche Faktoren einen Dialog dennoch begünstigen könnten.

Russland hat Kiew weitere Angriffe angedroht. Die Ankündigung deutet auf eine längere Kampagne mit möglichen Schlägen gegen militärische, politische und zivile Infrastruktur hin.

Der jüngste russische Raketenangriff zeigt aus Sicht der Analyse zwei Entwicklungen: ein strategisches Signal durch «Oreschnik» und zunehmende Lücken in der Luftabwehr über Kiew.

Ein Pentagon-Bericht sieht bislang keine wesentliche strategische Wirkung ukrainischer Fernangriffe auf russische Energieanlagen. Gleichzeitig verweist er auf wachsende Reichweiten, russische Vorteile an der Front und begrenzte ukrainische Geländegewinne.

Vorwürfe aus Moskau, Zwischenfälle im estnischen und lettischen Luftraum und zunehmende Spannungen im Baltikum schüren neue Sorgen vor einer direkten Konfrontation zwischen Russland und Europa.

Der ukrainische Soldat Roman Pachulytsch beschreibt nach der Auswertung von mehr als hundert Videos, wie Russlands Einheit «Rubikon» ihre FPV-Drohnen rund um die Uhr, tiefer im Hinterland und zunehmend auch gegen ukrainische Drohnen einsetzt.

Die massiven ukrainischen Drohnenangriffe auf Moskau sollen Druck auf den Kreml erzeugen. Der Text analysiert, warum Russland dennoch am Abnützungskrieg festhält und welche Eskalationspfade denkbar wären.

Ein Bericht von JPMorganChase skizziert für die Ukraine keinen Siegfrieden, sondern ein «finnisches» Szenario: begrenzte Sicherheitszusagen, territoriale Verluste und ein Überleben des Staates unter harten Einschränkungen.

Selenskyj warnt vor einem möglichen Angriff aus Belarus. Militärisch erscheint eine grössere Offensive derzeit aber wenig wahrscheinlich; politisch rückt Minsk dennoch stärker in den Fokus.

Trumps China-Besuch weckt Erwartungen mit Blick auf die Ukraine. Wahrscheinlicher als ein direkter Friedensvorstoss Pekings ist jedoch ein indirekter Einfluss über das Verhältnis zwischen China und den USA.

Europäische Staaten zögern laut einem Bericht zunehmend, neue Mittel für US-Waffenkäufe der Ukraine über PURL bereitzustellen.

Äusserungen aus dem Kreml schüren Erwartungen an ein baldiges Kriegsende. Die Analyse kommt jedoch zum Schluss, dass Moskau weiterhin auf Zugeständnisse Kiews oder auf einen langen Abnutzungskrieg setzt.

Moskau setzt derzeit eher auf einen fortgesetzten Abnützungskrieg, während Kiew versucht, diesen Kurs durch erhöhten Druck zu durchbrechen.