
Die Ukraine: Die Steppen-Schweiz, die nie entstand
Vorkriegsdaten zu Sprache, Identität und Geopolitik zeichnen das Bild einer Ukraine, deren Vielfalt politisch nie dauerhaft abgesichert wurde.
Ein Kompass für Europas Osten
Ein Kompass für Europas Osten

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Publizist und Chefredaktor von OstKompass. Schreibt über Ukraine, Krieg, Politik und gesellschaftliche Entwicklungen für ein deutschsprachiges Publikum.

Vorkriegsdaten zu Sprache, Identität und Geopolitik zeichnen das Bild einer Ukraine, deren Vielfalt politisch nie dauerhaft abgesichert wurde.

Ein ukrainischer Militärbeobachter meldet russische Vorstösse bis in einzelne Bereiche von Dobropillja. Der Druck auf die Stadt kommt demnach vor allem aus Süden und Osten.

Eine OCCRP-Recherche beschreibt den Zusammenbruch einer Leihmutterschaftsagentur mit Ukraine-Bezug, ausstehende Zahlungen und offene Fragen zum Verbleib von Embryonen.
VideoNach Angriffen auf Kiew wurden Brände in mehreren Stadtteilen, Treffer bei Tankstellen und Schäden an der Bahninfrastruktur gemeldet. Ein Verletzter starb später im Spital.

Die russische Duma-Wahl verlief ohne Erschütterung und stützt damit vorerst den kontrollierten Kurs des Kremls. Gleichzeitig bleibt offen, ob Moskau am bisherigen Kriegsmodell festhält oder auf neue Eskalationsschritte zusteuert.

Die frühere Präsidialsprecherin Julija Mendel wirft Wolodymyr Selenskyj vor, zur Gefahr für die Existenz der Ukraine geworden zu sein.

Sicherheitsvorfälle bei OpenAI und Anthropic zeigen, wie schnell technische Risiken in eine Frage menschlicher Verantwortung umschlagen.
VideoRussland hat die nächtlichen Drohnenangriffe nach ukrainischen Angaben stark ausgeweitet und dabei auch Ziele in der Westukraine nahe der polnischen Grenze getroffen.

The Spectator sieht die Ukraine militärisch und politisch unter wachsendem Druck und wirft Europa fehlende strategische Klarheit vor.
VideoRussische Raketen- und Drohnenangriffe auf Kiew und das Umland haben mindestens drei Menschen getötet, Stromausfälle ausgelöst und an mehreren Orten schwere Schäden verursacht.

In Polen steigen Angriffe und Hassdelikte gegen Ukrainer, während rechte Parteien vor den Wahlen 2027 die antiukrainische Rhetorik verschärfen.

Neue Schutzgesuche von Ukrainern in der EU und in der Schweiz werden an den Nachweis ukrainischer Militärpflichten geknüpft. Ob das die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine stärkt, bleibt fraglich.

Drohnen senken die Eintrittskosten in den Krieg, machen Gewalt präziser, billiger und verteilter und stellen damit die klassische Rolle des modernen Staates vor neue Fragen.

Peter Thiel attackiert Papst Leo XIV wegen dessen Forderung nach internationalen Grenzen für künstliche Intelligenz und macht daraus eine Grundsatzfrage über Macht, Sicherheit und Kontrolle.

Die ukrainische Drohne Hornet steht für einen Krieg, in dem billige KI-gestützte Systeme gegnerische Logistik in der Tiefe angreifen und das Verhältnis von Kosten, Tempo und Kontrolle verändern.

Wiederholte Drohnenangriffe auf Kapotnja verschieben den Fokus vom blossen Erreichen Moskaus zur Frage, welche empfindlichen Industrieziele in der Hauptstadtregion künftig verwundbar sind.

Ein Krieg zwischen Russland und der NATO würde nicht durch Rhetorik oder Waffenlieferungen beginnen, sondern durch direkte militärische Gewalt zwischen Russland und einem Bündnisstaat.

Ein Angriff auf Starlink im All würde nicht nur die Ukraine treffen, sondern globale Weltrauminfrastruktur bedrohen und Chinas Interessen direkt beschädigen.

Im Abnutzungskrieg zählen nicht nur Frontverläufe, sondern die Fähigkeit, Verluste zu tragen, Kräfte zu ersetzen und Gesellschaft, Wirtschaft und Militär langfristig funktionsfähig zu halten.

Die Front in der Ukraine bleibt beweglich, aber zäh: Sichtbarkeit des Schlachtfelds, tiefe Verteidigung, Minen, Drohnen und Logistikprobleme verhindern meist den Durchbruch.

Wiederholte Angriffe auf mehrere Übergänge zur Krim erhöhen den Druck auf die russische Logistik, auch ohne Brücken vollständig zu zerstören.

Neue russische Drohnenanlagen nahe Belarus und an der Nordgrenze der Ukraine erschweren Abwehr und verkürzen die Reaktionszeit bei Angriffen.

Ohne wirksame Luftabwehr werden in der Ukraine nicht nur Städte verwundbarer, sondern auch Energieversorgung, Wirtschaft, Frontlogistik und staatliche Funktionsfähigkeit.

Drohnen machen den Krieg in der Ukraine schneller, sichtbarer und billiger in der Präzision, ohne klassische Waffen und Logistik zu ersetzen.