
Warum die besetzten Gebiete kein normaler «Status quo» sind
Russische Kontrolle über Teile der Ukraine beschreibt eine faktische Lage, aber keinen stabilen oder rechtlich anerkannten Normalzustand.
Ein Kompass für Europas Osten
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Publizist und Chefredaktor von UkraineDirekt. Schreibt über Ukraine, Krieg, Politik und gesellschaftliche Entwicklungen für ein deutschsprachiges Publikum in der Schweiz.

Russische Kontrolle über Teile der Ukraine beschreibt eine faktische Lage, aber keinen stabilen oder rechtlich anerkannten Normalzustand.

Ein Frieden ohne ukrainische Zustimmung wäre rechtlich schwach, politisch umstritten und militärisch schwer durchsetzbar.

Ein Friedensplan kann für die Ukraine ein Weg zu dauerhaftem Frieden sein oder nur eine gefährliche Pause. Entscheidend sind Sicherheitsgarantien, Territorium, Sanktionen und die Frage, ob Russland von einem neuen Angriff abgehalten wird.

Ohne belastbare Sicherheitsgarantien droht jeder Waffenstillstand in der Ukraine zu einer blossen Pause vor dem nächsten Krieg zu werden.

Eine Niederlage des ukrainischen Staates wäre nicht für alle Menschen im Land dasselbe. Sie könnte je nach Ausgang Katastrophe, graue Zone, abhängiger Frieden oder erzwungene Re-Integration bedeuten.

Ein Waffenstillstand kann in der Ukraine Leben retten. Doch ohne klare Regeln, Garantien und Kontrolle droht er zur Pause vor dem nächsten Krieg zu werden.

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