Nach den Explosionen in Wyschnewe macht Oleksij Arestowytsch Informationslecks und fehlend geschützte Lager für die Verwundbarkeit militärischer Infrastruktur verantwortlich.
Der Tod der im Monaco-Anschlag verdächtigten Anastassija Beresowska und die Festnahmen zweier Verdächtiger verschärfen die Fragen nach möglichen Hintermännern.
Bei der nächtlichen russischen Angriffswelle auf Kiew und die Umgebung wurden nach Behördenangaben mindestens 19 Menschen getötet. Wohnhäuser, Energieinfrastruktur und der Bahnverkehr wurden schwer getroffen.
Um Kostjantyniwka gibt es widersprüchliche Angaben: Russland spricht von einer Einnahme, ukrainische Stellen melden weiter ukrainische Kontrolle bei schwieriger Lage.
Russische Geheimdienste sollen sich laut SBU als ukrainische Behörden ausgeben, um Menschen mit Drohungen und gefälschten Dokumenten zu Straftaten zu drängen.
Ein interner ukrainischer Prüfbericht stellt dem deutschen Skynex-System nach einem Drohnenangriff im Westen der Ukraine ein schlechtes Zeugnis aus. Rheinmetall weist die Vorwürfe zurück.
Laut DeepState stieg das Tempo des russischen Vormarschs im Juni stark an. Gleichzeitig deutet das Projekt auf ukrainische Erfolge an anderer Stelle hin.
In Russland verschärft sich der Treibstoffmangel. Regionen rationieren den Verkauf, während Raffinerieausfälle nach ukrainischen Drohnenangriffen die Versorgung belasten.
In Polen überwiegt laut einer IBRiS-Umfrage die Ablehnung eines ukrainischen EU-Beitritts deutlich. Die Unterschiede zwischen Regierungs- und Oppositionswählern sind gross.
Dänemark schränkt den Schutz für ukrainische Männer im mobilisierungsfähigen Alter ein, lässt bereits im Land lebende Ukrainerinnen und Ukrainer aber bleiben.
Eine Recherche über das Sturmregiment «Skelja» dokumentiert 26 nicht kampfbedingte Todesfälle in sechs Monaten sowie schwere Vorwürfe gegen Ausbilder und Wachpersonal.
Am NATO-Gipfel in Ankara steht eine mehrjährige Militärhilfe für die Ukraine von rund 70 Milliarden Euro pro Jahr zur Debatte. Ob daraus tatsächlich neue Mittel fliessen, hängt von den einzelnen Regierungen ab.
Im UNO-Sicherheitsrat drängen die USA auf ein rasches Ende der Kämpfe. Die Ukraine signalisiert zugleich, dass ihre Bereitschaft zu einer Feuerpause entlang der Frontlinie nicht selbstverständlich bleibt.