
Kiew entfernt Bulgakow-Denkmal am Andreassteig
Kiew hat das Bulgakow-Denkmal am Andreassteig entfernt. Die Entscheidung spiegelt eine breitere Debatte über Erinnerungskultur, Sprache und kulturelle Abgrenzung von Russland.
Rubrik-Archiv
Weitere aktuelle Beiträge zu Ukraine, Russland und Europas Osten, chronologisch geordnet.

Kiew hat das Bulgakow-Denkmal am Andreassteig entfernt. Die Entscheidung spiegelt eine breitere Debatte über Erinnerungskultur, Sprache und kulturelle Abgrenzung von Russland.

Laut Bloomberg beraten Deutschland, Frankreich und Grossbritannien gemeinsam mit Kiew über einen möglichen neuen Verhandlungsansatz gegenüber Moskau.
VideoDie Ukraine meldet Angriffe auf Kronstadt, ein Ölterminal bei St. Petersburg, ein Werk im Gebiet Tambow und den Flugplatz Saki auf der Krim.
VideoEin neuer massiver russischer Luftangriff hat Kiew besonders schwer getroffen. Auch aus Dnipro und weiteren Regionen werden Tote, Verletzte und Schäden gemeldet.
VideoBei russischen Drohnenangriffen auf Odessa und das Gebiet Tschernihiw wurden mehrere Menschen verletzt und Gebäude beschädigt.

Ein US-Start-up testet in der Ukraine erstmals humanoide Roboter für Logistikaufgaben in gefährlichen Gebieten. Das Projekt erhält auch wegen Verbindungen zur Trump-Familie politische Aufmerksamkeit.

Kaja Kallas sieht die EU nicht als neutrale Vermittlerin zwischen der Ukraine und Russland. Die Union solle Kiew unterstützen, zentrale Gespräche müssten aber direkt zwischen Kiew und Moskau stattfinden.

Die Ukraine greift russische Nachschubwege im Süden vermehrt mit Drohnen an. Noch ist der Effekt begrenzt, doch im Krieg um die operative Logistik könnte dieser Bereich an Bedeutung gewinnen.

Russischer Forbes widerspricht Reuters und sieht trotz ukrainischer Angriffe auf Raffinerien keinen schweren Benzinmangel in Russland. Experten verweisen auf begrenzte Ausfälle, kurze Reparaturzeiten und mögliche Lieferungen aus Belarus.
VideoLaut einem Offizier der 36. Marineinfanteriebrigade bleiben in der stark zerstörten Frontstadt Kostjantyniwka auch Männer im wehrpflichtigen Alter zurück, weil sie eine Mobilisierung fürchten.

EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas verlangt bei möglichen Ukraine-Verhandlungen gleiche militärische Beschränkungen für Russland und die Ukraine.
VideoSelenskyj hat Washington in einem Brief um schnellere Patriot-Lieferungen gebeten und den Mangel an Raketen für die ukrainische Luftabwehr als besonders gravierend bezeichnet.

The Economist berichtet über Vorbereitungen auf weitere Kriegsjahre in der Ukraine. Das Präsidialamt widerspricht und verweist auf einen kurzfristigeren Planungshorizont.
VideoMehrere Regionen Russlands und die besetzte Krim sind in der Nacht aus der Luft angegriffen worden. Gemeldet wurden Vorfälle in Sewastopol, Taganrog und Woronesch.

Laut einem Bericht von Le Monde lassen sich grosse russische Angriffe wegen ihrer aufwendigen Vorbereitung oft Tage im Voraus erkennen.

Rund um Moskau sollen Anfang Juni Flüge ziviler Luftfahrzeuge bis 5'100 Meter Höhe weitgehend untersagt werden. Ausnahmen gelten für Linienverkehr, medizinische Einsätze und bestimmte Spezialflüge.
VideoIn Pawlohrad ist nach Explosionen eine Person ums Leben gekommen. Fünf Menschen wurden verletzt, darunter ein Kind; mehrere Wohngebäude wurden beschädigt.

Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR hat technische Merkmale der neuen russischen Angriffsdrohne Geran-4 veröffentlicht. Das Modell soll schneller, robuster und seit Mai im Einsatz sein.

Der ukrainische Grenzschutz sieht aktuell keine militärischen Ansammlungen nahe Belarus. In Wolhynien laufen dennoch Vorbereitungen für Verteidigung und mögliche Evakuierungen.
VideoDie ukrainische Luftwaffe meldet beim nächtlichen Grossangriff den Einsatz von «Oreschnik». Hauptziel war nach Behördenangaben Kiew.
VideoEine Kundgebung auf dem Majdan in Kiew zeigt, wie stark die Debatte über Arbeitsmigration in der Ukraine emotional aufgeladen ist – obwohl die Zahl ausländischer Arbeitskräfte bisher begrenzt bleibt.

In Winnyzja rechtfertigt das TCK die Wegnahme von Mobiltelefonen bei Mobilisierten mit Sicherheitsbedenken. Ombudsmann Dmytro Lubinez hält das Vorgehen für rechtswidrig.
VideoNach dem Angriff auf ein College in Starobilsk melden russische Behörden 18 Tote und mindestens 41 Verletzte. Die Ukraine weist einen Angriff auf zivile Objekte zurück.

Im UNO-Sicherheitsrat prallten nach dem Angriff auf Starobilsk die russische und die ukrainische Darstellung aufeinander. Westliche Staaten äusserten Zweifel an Moskaus Version.