Der Fall Olha Stefanischyna und neue Aussagen von NABU-Chef Semen Krywonos verschärfen den Konflikt zwischen Antikorruptionsbehörden, Präsidialmacht und Rüstungsbeschaffung in der Ukraine.
Nachtangriffe auf Kiew und das Umland forderten Tote und Verletzte; zugleich verschärften Treffer auf Lager und Eisenbahn die Belastung für Versorgung und Verkehr.
Bei einem russischen Raketenangriff auf Kiew wurden nach Behördenangaben neun Menschen getötet und 23 verletzt. In mehreren Stadtteilen brannten Wohnhäuser, Gebäude und Fahrzeuge.
Mit Mychajlo Drapatyj übernimmt ein profilierter, aber umstrittener General die ukrainische Armee in einer Phase offener Debatten über Führung, Offensive und politische Kontrolle.
Steigende Dieselpreise und Beschränkungen im Asowschen Meer erhöhen den Druck auf russische Landwirte und könnten die weltweite Weizenversorgung belasten.
Kiew kündigt an, Polen Zugang zu ukrainischen Geheimdienstarchiven zum Massaker von Wolhynien zu geben. Weitere diplomatische Schritte bleiben vorerst offen.
Selenskyj begründet den Druck auf die Reform des TCK mit der Sorge vor einer möglichen russischen Generalmobilmachung im Herbst und mit Konflikten in der militärischen Führung.
Russische Einheiten rücken nach Einschätzung des Militärexperten Konstjantyn Maschowez bei Kupjansk weiter vor und erhöhen den Druck auf die ukrainische Verteidigung.
In Washington wächst der Druck für Strafzölle gegen Staaten, die weiter russische Energie kaufen. Offene Fragen betreffen vor allem China, Indien und die Folgen für den Welthandel.
Nach dem Mord an zwei Brüdern aus dem Kiewer Gebiet gerät der Kommandeur der 155. Brigade unter schweren Verdacht. Ermittler prüfen auch weitere mögliche Verbrechen in der Einheit.
Ein ultrarechter Marsch in Warschau stellte historische Erinnerung an Wolhynien in den Dienst aktueller Forderungen gegen Ukraine-Hilfe und Flüchtlingsunterstützung.
Gegen den früheren Kommandeur der 155. Brigade läuft ein Verfahren wegen der mutmasslichen Entführung und vorsätzlichen Tötung zweier Brüder in der Region Kiew.
Bei russischen Nachtangriffen auf Kiew wurden nach ukrainischen Angaben zehn Menschen verletzt. Die Luftwaffe meldet Treffer durch sechs ballistische Raketen und Schäden in mehreren Stadtteilen.
In Lwiw eskalierte ein Mobilisierungseinsatz zu Ausschreitungen gegen das TCK. Behörden prüfen nun sowohl das Vorgehen der Rekrutierungsstelle als auch die Gewalt aus der Menge.